Mathematik, griechische Buchstaben und Fußnoten: technisches Layout nach der Übersetzung
Nach der Übersetzung schweben Formeln, Integralzeichen werden zu Gekritzel und die Gleichungsnummerierung verrutscht. Technisches DTP hält wissenschaftliche Dokumente korrekt.
Wenn ein Dokument mathematische Formeln, griechische Buchstaben, Hunderte von Fußnoten und Zeichnungen enthält, versagt ein gewöhnlicher Texteditor. Nach der Übersetzung schweben diese Elemente oft: Integralzeichen werden zu Gekritzel, und die Formelnummerierung gerät aus dem Takt.
Spezialisierte Werkzeuge – LaTeX, MathType und CAD-bezogene Plug-ins, wo Zeichnungen im Spiel sind – halten Formeln und Abbildungen unter Kontrolle. Eine konsistente Gleichungsnummerierung und Querverweise müssen sprachübergreifend gepflegt und nicht nach jedem Durchlauf von Hand neu aufgebaut werden.
Auch die Zeichenanpassung zählt. Kyrillische, Hanzi- und arabische Schrift, die neben mathematischer Notation auftaucht, sind lösbare Aufgaben, wenn das Produktionsteam damit rechnet.
In einem Fall bei einer Physik-Fachzeitschrift verlor eine 80-seitige Ausgabe mit rund 150 Formeln nach der deutschen Übersetzung Zeichen. Der Neusatz der Ausgabe in drei Tagen stellte die Korrektheit wieder her und ersparte dem Redakteur mehrere Korrekturdurchläufe.
Technische Dokumente verlangen technisches DTP. Wenn Ihre wissenschaftlichen oder technischen Unterlagen nach der sprachlichen Lieferung regelmäßig kaputtgehen, leiten Sie sie an einen Produktionspartner weiter, der Formeln als vollwertigen Inhalt behandelt.
Wichtigste Erkenntnisse
- Gewöhnliche Editoren versagen bei dichten Formel- und Fußnotenpaketen
- Die Übersetzung zerstört oft die Glyphendarstellung und die Gleichungsnummerierung
- LaTeX- und MathType-Workflows stabilisieren das wissenschaftliche Layout
- Querverweise müssen sprachübergreifend konsistent bleiben
- Technisches DTP verhindert teure späte Korrekturschleifen